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Samstag, 25. Oktober 2014

Kommentar aus dem Ausland *** Die Schweiz probt den Aufstand gegen die EU-Umklammerung




Schweiz: 

Aufstand gegen die EU-Umklammerung

Gerhard Wisnewski


Die Schweiz probt den Aufstand gegen die EU-Umklammerung. Während die Europäische Union auf immer ungebremstere Zuwanderung (und das daraus resultierende Chaos) setzt, möchte die Schweiz wieder Herr im eigenen Hause werden. Aber das geht nun gar nicht. Nach dem Volksentscheid in der Schweiz über eine Begrenzung der Zuwanderung lässt die EU die Maske fallen und reagiert mit Drohungen und Erpressungsversuchen. Ganz nebenbei erfährt man dabei, dass die Schweiz von der EU längst als Eigentum betrachtet wird.
Wie auf dieser Website bereits ausführlich dargestellt, ist der Abbau von sämtlichen Grenzen ein, wenn nicht das, Hauptproblem der Menschheit. Der Abbau von jeglichen Grenzen, seien sie national, ethnisch, sexuell, künstlerisch, kulinarisch, sprachlich, finanziell, wirtschaftlich oder anderer Art führt zur totalen Desorganisation auf allen Ebenen. Der Verlust von Schamgrenzen
und Altersgrenzen (»Anti-Aging« etc.) kommt ebenso hinzu wie der totale Verlust der Privatsphäre und Vertraulichkeit, also der Grenzen des Individuums.

Die Probleme der so genannten »Binnenwanderung« in der EU sprechen eine genauso deutliche Sprache wie die Finanzkrise. Denn diese wurde ebenfalls erst durch die Deregulierung der Finanzmärkte möglich. Jede Grenze des Menschen steht unter Beschuss. Das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU ist dafür ein weiteres eindrucksvolles Beispiel. Im Ergebnis haben wir es mit einem strukturellen Krieg gegen die gesamte Menschheit zu tun.

Schweiz wurde von der EU annektiert

Die ständige »Erweiterung« der EU passt da ins Bild. Wobei es nicht um Erweiterung geht, sondern um wahlloses Zusammenraffen – und zwar von so vielen Ländern wie möglich. So gelangen auch Mitgliedsstaaten in die Union, die weder kulturell noch wirtschaftlich hineinpassen, wie etwa Rumänien. Und deshalb wird auch verbissen um die Ukraine gekämpft. Halt gemacht wird nur vor islamischen Ländern – was auch der Grund ist, warum der Beitrittsprozess mit der Türkei nicht vorankommt. Wieder andere Länder wurden der EU mehr oder weniger heimlich einverleibt und wissen eigentlich noch gar nichts von ihrem Glück. Zum Beispiel die Schweiz.

Diese wurde von der EU längst annektiert. Geografisch wird die Schweiz ohnehin von der Europäischen Union umklammert; auch die Schweizer Währung wurde schon fest an den Euro gebunden. Und ohne dass der Beitritt offiziell erklärt worden wäre, war die Schweiz der EU über verschiedene Abkommen bereits weitgehend beigetreten. Noch nie wurde das so deutlich wie anhand der neuen Zuwanderungsdiskussion.

Am 9. Februar 2014 sprachen sich die Eidgenossen im Rahmen einer Volksabstimmung dafür aus, die Zuwanderung zu begrenzen. 50,3 Prozent der Teilnehmer stimmten für die entsprechende Initiative der nationalkonservativen Schweizer Volkspartei (SVP).

Schweizer wollen wieder Grenzen haben

Und siehe da: Plötzlich sahen europäische Politiker dadurch »die Freizügigkeit innerhalb der EU« bedroht. Wohlgemerkt: »innerhalb der EU«. Die Schweiz stelle »eine der Grundfreiheiten in der EU zur Disposition«, tönte beispielsweise der deutsche CDU-Europaabgeordnete Andreas Schwab. Dabei wusste bisher noch niemand, dass die Schweiz überhaupt dazu gehört. Sondern das erfahren die Schweizer und der Rest Europas bei dieser Gelegenheit nebenbei.

Wobei sich nun herausstellt, dass die Schweizer einige Errungenschaften der EU gar nicht haben möchten, wie beispielsweise die ungebremste Zuwanderung und das daraus resultierende Chaos sowie die Verdrängung der einheimischen Bevölkerung. Während das dem Rest der EU-Regierungen zumindest egal, wenn nicht sogar erwünscht ist, möchte die Schweiz in Zukunft keine ungebremste Zuwanderung haben.

Bevölkerungsentwicklung der Schweiz
Quelle: Überparteiliches Komitee gegen Masseneinwanderung

»Die Schweiz steuert die Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern eigenständig«, soll künftig in der Bundesverfassung stehen. Für die Zuwanderung von Ausländern sollen Höchstgrenzen und Kontingente eingeführt werden. Kurz: Die Schweizer wollen wieder Herr im eigenen Haus werden. Und das ist natürlich ganz verboten: »Wir können das nicht widerspruchslos hinnehmen«,sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses imEuropaparlament, Elmar Brok (CDU) zu dem Volksentscheid der Schweizer. »Wir werden deutlich machen, dass das Votum nicht ohne Konsequenzen bleiben wird«, drohte er den Schweizer Bürgern. Kollege Schwab will gleich die so genannte Guillotine-Klausel aktivieren, wonach bei Kündigung eines Vertrages (in diesem Fall über die Freizügigkeit) gleich alle anderen Verträge auch gekündigt werden (zum Beispiel über wirtschaftliche Zusammenarbeit). Auch der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn meinte, die Personenfreizügigkeit könne nicht ohne den privilegierten Zugang zum EU-Markt betrachtet werden: »Wenn das eine fällt, fällt natürlich auch das andere.«

Entweder ist man für die EUdSSR oder dagegen...

Soso. Und was ist mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker? In der UN-Charta verpflichten sich die Vereinten Nationen zu »freundschaftlichen, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhenden Beziehungen«.

In weiteren grundlegenden UN-Verträgen heißt es: »Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.« Auf der anderen Seitesteht das Selbstbestimmungsrecht der Völker in direktem Widerspruch zum Expansionsdrang von USA und EU.

Egal ob in der Ukraine, wo der West-Agent Klitschko gegen die russlandfreundliche Regierung kämpft, oder in Nordafrika, wo von außen eine ganze Kette von Umstürzen angezettelt wurde. Anhand der jüngsten Volksabstimmung in der Schweiz lässt die EU endgültig die Maske fallen. Zum einen stellt sich heraus, dass die Schweiz längst als EU-Staat angesehen wird. Zum anderen setzt es mehr oder weniger unterschwellige Drohungen und Erpressungsversuche. Zwischen der angeblich ach-so-demokratischen EU und der Schweiz herrscht plötzlich ein rauer Ton. Die Eidgenossen können daraus lernen: Entweder ist man für die EUdSSR oder dagegen.


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